… sprachlos …

ich verachte die Menschen, die die Not und das Elend anderer für ihre äußerst fragwürdigen rechtsextremen Äußerungen nutzen, damit Ängste schüren und einen Generalverdacht gegen ganze Bevölkerungsgruppen aussprechen. Was für arme, dumme und kriminelle Geister sind das? Damit heben sie sich in keinster Weise von den Terroristen ab, dessen Aktionen ihnen in die Karten spielen und dies sie ausnutzen.

Bitte lasst euch nicht vor deren Karren spannen!!!

Jeder, der nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, ist verdammt, sie in aller Ewigkeit zu wiederholen.

Meine Gedanken gelten den Toten und Verletzen der letzten Anschläge und derer Familien und Freunde. Meine Gedanken sind in Paris und Frankreich.

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Bis(s) zum bitteren Erbrechen

Ich will nicht jammern, denn dafür gibt es wirklich keinen Grund. Außer, man meint, man müsse über selbstgewähltes Elend jammern müssen.

Schreiben … Manchmal mehr Fluch denn Segen. Da ist ein Film im Kopf, der vermittelt werden muss. Kein Problem, wären da nicht diese bösen unrunden Stellen im Werk, die einem auch nach der xten Korrektur nicht wesentlich unrunder erscheinen.

Ab einem gewissen Punkt, scheint das Korrigieren körperlich zu schmerzen.

12 Seiten noch. Dann – entgegen aller Vorsätze, es bei drei Eigenkorrekturen zu lassen – geht es in die nächste Runde.

War das nach nun doch Gejammer?

Von Süd nach Nord

Der Rest von heute, morgen noch bis zum Nachmittag, und dann geht es nach zwei Monaten nach Hause. Ich habe sie vermisst, die Ostsee und meine vier Wände. Ein, zwei Tage ausruhen und ankommen, und dann geht es an die Korrektur meiner Glutwächter, und die Restzeit nutze ich, um mich mit meinem neuen Baby zu beschäftigen. Recherche zu die Wasser der Aare.

Nach dem Spiel ist eben immer auch vor dem Spiel.

Neulich in CH

Durch eine Zufallsbegegnung durfte ich die neuesten Arbeiten von Anna Altmeier sehen und sie auch kennen lernen.
Ihre Bilder sind in der mystischen Tiefe bezaubernd und scheinen aus dem Inneren heraus zu glühen. Sie inspirieren und berühren mich emotional tief in ihrer Vielschichtigkeit und wirken in unaufdringlicher Melancholie aufdeckend und heilend. In flüchtiger Morbidität, die sich nur im ersten Einblick aufdrängt, schaffen sie es gleichzeitig Trauer, Hoffnung und Sehnsucht zu vereinen.
Danke, dass ich diese Ausstellung zur Preview am 11.09.2015 und zur Vernissage am 20.09.2015 in der Galerie Mayhaus in Erlach, mit einem noch unveröffentlichten Text zur Bilderserie „Schneewittchen“, mit Worten begleiten durfte … Ich freue mich auf das gemeinsame Projekt.

Endspurt

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Gerade sitze ich an der Schlussszene zu meinem neuen Roman „Die Glutwächter“. Was nicht heißt, dass ich fertig bin. Korrektur auf Korrektur wird nun folgen, bis ich ihn dann im Dezember veröffentliche. Folgende Leseprobe ist also unkorrigert und weder auf Orthografiefehler, Logik noch sonstwas geprüft. Ein live is life Einblick also …
Ich hoffe es gefällt trotzdem.

Die Leseprobe habe ich einstweilen rausgenommen. Ich setze sie wieder rein, sobald der Roman aus der Korrektur kommt.

Wenn nicht so, dann anders

Wenn man kurz vor der Dänischen Küste lebt, und hier und da gerne mal telefonieren möchte, hat man ein Problem. Man muss dafür nämlich einen Mobilfunkanbieter aus dem D-Netz haben. Habe ich. Beim magentafarbenen „T“, und dieser Vertrag läuft nun aus. Ich dachte mir, dass ich den Vertrag dann kündige. Mit denen ist ja schlecht verhandeln, wenn man sich nicht verabschieden will. Bisher kamen die bei jeder Kündigung aus ihrem Loch, um mir ein Angebot zu machen, das ich nicht ablehnen konnte. Die sind berechenbar, und so war es auch jetzt. Aber irgendwie fand ich das Angebot diesmal (es wurde mir angepriesen, als ein superspitzenklasse und irgendwie unschlagbares Angebot, das man nur langjähirgen Kunden machen würde) … ja, wie fand ich das überhaupt? Frech passt ganz gut. Für 29,-€ würde ich eine Allnetflat bekommen. Bekommt die nicht jeder bei denen? Muss man dafür Bestandskunde sein?
Ich lehnte dankend ab, mit dem Vermerk, dass man „anderswo“ dasselbe Angebot für 10,-€ weniger bekommen kann. Auch im D1-Netz, denn bekanntermaßen ist Congstar Telekomtochter. Aber das wiegelte der gute Servicemitarbeiter am anderen Ende der Leitung ab: „Die sind ja nicht so gut und zuverlässig wie wir“.
So reden die über ihre eigene Famile, das muss man sich mal vorstellen.
Da ich meinen Vertrag schon Mitte letzten Jahres gekündigt hatte, bekam ich solche Anrufe, mit haargenau demselben Gesprächsverlauf genau sieben Mal. Jeden Monat einmal.
Ich überlegte geraume Zeit, ob ich vielleicht zur gescholtenen Tochter wechseln sollte. Irgendwie aber wurmte es mich, dass mein sauer verdientes Geld am Ende doch im magentafarbenen Topf landen würde.
Wenn die Telekom sich „bemüht“, langjährige Bestandskunden zu behalten und sie für ihre Treue zu belohnen, landen die bei Vodafone.
Zwar für den selben Kurs, wie der, den ich bei der Telekom hätte bezahlen müssen, aber hier gab es zumindest ein neues Gratishandy anbei. Etwas, dass es bei der Telekom auch nicht mehr gibt.