Alt wie ein Stein

Da denke ich, ich bin irgendwie wirklich fertig, und was passiert? Die Dame Testleserin findet einen Fehler in der Zeitachse. Keinen kleinen Fehler. Kleinere Fehler macht man immer. Die gibt es zusätzlich. Normal. Aber eine meiner Protagonistinnen ist am Ende zwischen 110 und 115 Jahre alt.
Ich weiß genau, dass ich das durchgerechnet habe, weiß aber nicht mehr, wie ich zu meinem Ergebnis kam. Jedenfalls ist es murks.
Ob man mir eine so alte Darstellerin abkaufen würde, würde ich jetzt sagen: Ich habe keine Lust mehr!
Anfängerfehler. Schusselfehler. Ärgerlicher, wirklich sehr ärgerlicher Fehler. Dummer Fehler. Ich-muss-da-nun-doch-nochmal-richtig-ran-Fehler.

Ich bin gut.

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Bis(s) zum bitteren Erbrechen

Ich will nicht jammern, denn dafür gibt es wirklich keinen Grund. Außer, man meint, man müsse über selbstgewähltes Elend jammern müssen.

Schreiben … Manchmal mehr Fluch denn Segen. Da ist ein Film im Kopf, der vermittelt werden muss. Kein Problem, wären da nicht diese bösen unrunden Stellen im Werk, die einem auch nach der xten Korrektur nicht wesentlich unrunder erscheinen.

Ab einem gewissen Punkt, scheint das Korrigieren körperlich zu schmerzen.

12 Seiten noch. Dann – entgegen aller Vorsätze, es bei drei Eigenkorrekturen zu lassen – geht es in die nächste Runde.

War das nach nun doch Gejammer?

Endspurt

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Gerade sitze ich an der Schlussszene zu meinem neuen Roman „Die Glutwächter“. Was nicht heißt, dass ich fertig bin. Korrektur auf Korrektur wird nun folgen, bis ich ihn dann im Dezember veröffentliche. Folgende Leseprobe ist also unkorrigert und weder auf Orthografiefehler, Logik noch sonstwas geprüft. Ein live is life Einblick also …
Ich hoffe es gefällt trotzdem.

Die Leseprobe habe ich einstweilen rausgenommen. Ich setze sie wieder rein, sobald der Roman aus der Korrektur kommt.