Später, viel später …

Das war eine überaus schwere Geburt und ich war, ehrlich gesagt, drauf und dran aufzugeben.
Wähnte ich mich fertig, fanden sich während der letzten Korrektur gravierende Fehler in der Zeitschiene. So richtig dicke Dinger. Ich musste alles umschreiben und wollte den Bembel hinschmeißen. Ich habe das Buch erstmal ein Vierteljahr oder sogar länger keines Blickes mehr gewürdigt. Ich brauchte Abstand zu meinen Missetaten.
Da ich nur als Hobbyist schreibe, mein Geld anderweitig verdiene – mein Beruf mich voll in Beschlag nahm und nimmt -, und ich nebenher noch an Schneewittchen arbeitete, hatte ich später, als ich mich wieder an den Roman setzte, das Gefühl, nie fertig zu werden. Fulltimejob und zwei Bücher nebenher schreiben, das ist grenzwertig. Als die Zeitschiene irgendwann stimmte, war ich wieder bei null. Sprich: Korrektur eins, zwei, drei …
Das war alles nicht erbauend.
Wie man so schön sagt: Was lange währt, wird endlich gut.
Ich will hier nicht klagen, denn ich glaube, dass Glutwächter jetzt wirklich gut geworden ist. Nach einem zweijährigen Kampf sollte er das auch sein.
Die ebook-Version ist seit einigen Wochen erhältlich (leider nicht die letzte Version, ich hoffe, der Distributor ändert das zeitnah, da sind nämlich noch Fehler drin), der Print ist geordert und müsste in einigen Tagen auf den gängigen Plattformen erscheinen. Ich habe das im Auge und werde bescheid sagen, wenn das Taschenbuch auch erhältlich ist. Es gab Probleme mit der Konvertierung und auch da fehlte die Zeit, mich bis ins Detail damit auseinanderzusetzen. Irgendwie steckte in Glutwächter von Tag eins an der Wurm drin, und ich bin froh, dass er endlich raus ist und ich nichts mehr mit ihm machen muss, als mir Kritiken anzuhören 😉

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Schauer…..

……und kein Regenschauer!

Habe gerade die Rede des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gehört…. da läuft mir ein Schauer über den Rücken und die Härchen stellen sich am Arm auf. Die aber nicht vor Vergnügen, sondern vor Entsetzen. „America First“ erinnert mich sehr stark an andere Zeiten. Wacht auf Menschheit….das hatten wir schon mit anderen Worten auf einem anderen Kontinent…..wach auf Deutschland….wir haben diese Jahr die Wahl….Jeder bekommt das, was er wählt ….

AfD ist voll … 1933

Lieber Osten,
könnt Ihr nicht ohne Feindbilder leben? Früher war es der Klassenfeind, heute ist es der falsch Verstandene, respektiver der, den Ihr nicht verstehen könnt. Und die Angst davor, man könne Euch Euren „Lebensstandard“ streitig machen. Da seid Ihr übrigens bei der AfD genau richtg, zu deren Programm es gehört, alsbald Sozialleistungen jedweder Art zu streichen, und das arbeitslose Volk dann selbst für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen zu lassen. Toll, wenn man die Arbeitslosenzahlen bei Euch im Auge hat. Chapeau!

Wer aus der Vergangenheit nichts lernt, ist verdammt sie bis in alle Ewigkeit zu wiederholen.

HRK live

Was eine Show! Ich habe Heinz Rudolf Kunze schon dreieinhalb mal (eigentlich war ich auf einem Westernhagen-Konzert damals, als dieser den Kunze aus dem Publikum auf die Bühne bat. Das war das halbe Kunze-Konzert) live erlebt, aber in dem Rahmen war das anders und besonders! Zumal wir die überhaupt allerbesten Plätzen hatten.

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Copyright für das Foto liegt bei Kunzes Crew.

… sprachlos …

ich verachte die Menschen, die die Not und das Elend anderer für ihre äußerst fragwürdigen rechtsextremen Äußerungen nutzen, damit Ängste schüren und einen Generalverdacht gegen ganze Bevölkerungsgruppen aussprechen. Was für arme, dumme und kriminelle Geister sind das? Damit heben sie sich in keinster Weise von den Terroristen ab, dessen Aktionen ihnen in die Karten spielen und dies sie ausnutzen.

Bitte lasst euch nicht vor deren Karren spannen!!!

Jeder, der nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, ist verdammt, sie in aller Ewigkeit zu wiederholen.

Meine Gedanken gelten den Toten und Verletzen der letzten Anschläge und derer Familien und Freunde. Meine Gedanken sind in Paris und Frankreich.

Von Süd nach Nord

Der Rest von heute, morgen noch bis zum Nachmittag, und dann geht es nach zwei Monaten nach Hause. Ich habe sie vermisst, die Ostsee und meine vier Wände. Ein, zwei Tage ausruhen und ankommen, und dann geht es an die Korrektur meiner Glutwächter, und die Restzeit nutze ich, um mich mit meinem neuen Baby zu beschäftigen. Recherche zu die Wasser der Aare.

Nach dem Spiel ist eben immer auch vor dem Spiel.

Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel

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Jeder, der mal einen Roman geschrieben hat, kennt das: Selbstzweifel.
Die letzten Jahrzehnte habe ich nur für mich selbst geschrieben. Dann kam Jana, und nur ihrem langen Atem ist es zu verdanken, dass „Jahre des Hungers“ nun im Verkauf ist. Hartnäckige kleine Frau. Sie war die Erste, die Hinrich las, nachdem er über ein Jahrzehnt in der virtuellen Schublade vor sich hinstaubte und Spak ansetzte. Und nun habe ich den Salat. Dachte ich, ich könnte runterfahren, wenn er denn erstmal im Netz ist, sehe ich heute, dass ich irrte.
Neben dem aktuellen Projekt – Glutwächter – liegt da noch so viel auf der Festlatte, das sicher wert wäre, noch einmal aufgegriffen zu werden. Dazu all die Ideen, für weitere Romane. In meinem Kopf sind die nächsten drei Romane schon fertig. Leider nur dort. Denn es hakt gerade etwas. Das Ende vom Glutwächter macht mir Kopfschmerzen. Ich glaube, es liegt an „Jahre des Hungers“. Dass Hinrich nun, nach all den Jahren, in denen ich nur für mich selbst schrieb, von Jedermann gelesen werden kann, ist noch unwirklich.
Hilfe, ich bin Autor.